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Ganz woanders – Jetzt im Handel

Donnerstag, 14. August 2008

Buchcover zu Ganz woanders - vier Jahre in Beijing von Matthias Kluckert und Thomas Tang

Es ist jetzt schon wieder ein paar Wochen her, dass ich für Matthias Kluckert, aus Nordrach, und seinen chinesischen Co-Autor Thomas Tang die Kurzgeschichtensammlung “Ganz woanders – vier Jahre in Beijing” gelayoutet habe.

Matthias, den ich noch aus Jugendtagen kenne, studiert seit vier Jahren Chinesisch in Peking, sein Mitschreiber, der aus der chinesischen Provinz stammt, lebt und studiert ebenfalls seit vier Jahren dort. Ihre Erlebnisse in der Hauptstadt schildern sie auf eine wundervoll lockere Art und regen neben den Lach- und Schmunzel-Muskeln auch immer wieder an zum Nachdenken über die eigenen Vorurteile gegenüber den “Schlitzaugen”. Es geht um merkwürdige Essgewohnheiten, bürokratische Unfassbarkeiten und zwischenmenschliche Begegnungen der besonderen Art.

Bei der Veröffentlichung, die bei BoD erscheint, habe ich die Covergestaltung übernommen, den Buchblock gesetzt und auch einige Illustrationen beigesteuert.

Leider hatten wir ein paar Probleme mit BoD, sodass ich diesen Verlang nun nicht mehr ohne weiteres empfehlen kann.

Aus dem Klappentext:

Zwei Studenten in der chinesischen Hauptstadt: Der eine sieht Beijing mit den
Augen eines chinesischen Provinzlers, der andere mit denen eines Ausländers.
Skurrile Geschichten hat die Studienzeit im Wirtschaftswunderland für
beide zu bieten. In diesem Buch erzählen Thomas Tang und Matthias Kluckert
vom Militärtraining, von Gratis-Reisen zu Drachenfliegerfestivals und von der
Schwierigkeit, in Beijing Pornofilme zu kaufen.

Das Buch ist ab sofort bei Amazon erhältlich.

A Day On The Planet

Mittwoch, 20. Februar 2008

Seit heute gibt es ein neues Web2.0 Projekt in den Weiten der Netzwelt. A Day On The Planet ist aber ein wenig anders als die Flickers, YouTubes, myspace oder facebooks da draußen. A Day On The Planet hat sich Geschichten auf die Fahnen geschrieben. Vier deutsche Studenten haben sich zusammen getan um Deine persönliche Story zu lesen. Aber natürlich nicht deinen Lebenslauf oder andere schnöde Dinge. nein – hier geht es um Deinen persönlichen Alltag.

A Day On The Planet
http://www.adayontheplanet.com/ – Die Projektpräsentation ist ab sofort in 8 Sprachen verfügbar

Die Idee dahinter ist folgende: User sollen ihr persönliches Erlebnis am 8.8.2008 zu (elektronischem) Papier bringen und sie an A Day On The Planet schicken. Diese Geschichten werden gesammelt und in 8(!) Sprachen übersetzt. Diese Übersetzungen sollen dann international als Buch erscheinen (natürlich für jede Sprache ein eigenes). Zufälligerweise ist das gewählte Datum für die Geschichten nicht nur leicht zu merken sondern auch die offizielle Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking. Leider ist das Projekt noch etwas von der Realisation entfernt. Die Herren suchen derzeit noch einen passenden Verlag, der die Bücher herausgeben möchte. Außerdem fehlt es noch stark an Übersetzern. Wenn ihr also zufällig Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch oder (ganz besonders gesucht) Arabisch sprecht und Lust auf auf Projekt mit wirklich edlem und literarischem Hintergrund habt, dann meldet euch doch bitte bei den Jungs. Und falls Sie zufällig Entscheider in einem Verlag sein sollten und schon lange darüber nachdenken wie Sie ihr Unternehmen mit dieser großen Blase namens Internet verbinden könnten… Hier hätte man da sicher ein paar interessante Ideen für Sie parat. Da also im Moment noch nach Partnern gesucht wird, ist A Day On The Planet auch noch kein vollwertiges Portal, sondern eher als eine Präsentation des Projekts zu sehen. Wer Interesse daran hat sollte sich aber unbedingt in den Reminder-Service eintragen. News und den Fortschritt des Projekts, sowie Hintergrund-Infos zu den sehr sympathischen Machern gibt es im stimmig benannten A BLOG On The Planet in englischer Sprache zu lesen. —- “Und warum berichtet der Lukas jetzt darüber?!?!”: Ganz einfach, ich kenne die meisten der Gründer persönlich, bin sehr sehr sehr von der Idee überzeugt und unterstütze das Projekt wo ich kann mit CSS- und Wordpress-Wissen. Deshalb gibt’s auch ab Sofort den Adotp-Button in der Sidebar! Wer diesen auch haben will. Den gibt’s hier in vielen bunten Farben!

Neues Jahr – Neue Kommandoeinheit

Mittwoch, 2. Januar 2008

Prosit Neujahr zusammen. Ich bin zurück aus dem Heimaturlaub und bin stolz sagen zu können, dass ich mir für dieses Jahr rein garkeine Vorsätze gefasst habe. Weihnachten bin ich reich beschenkt worden und besonders gefreut hat mich, dass mir meine Schwestern endlich einen Ersatz für meine gute alte grau-gelbe Cherry-Tastatur aus den 90ern geschenkt haben. Leider gab die gute Ihren Geist immer mehr auf und zum Schluss klemmte sich gerne die Rücklöschtaste fest, so dass man zuschauen konnte wie nicht nur der gewünschte Buchstabe sondern gleich ganze Zeilen Stück für Stück von ihr gefressen wurden. Jetzt bin ich stolzer Besitzer einen ultrakompakten Logitech Tippse und weil die schwarz ist und man auf Schwarz jeden Fussel sieht gab’s gleich noch einen kleinen Zwerg mit Bürstenkamm dazu, um die Tasten noch möglichst lange ihrer Originalfarbe zu erhalten.

Logitech
Das neue Glanzstück meines Schreibtischs. Rechts unten das Staubmonster – ich glaube ich werde es Flusi nennen…

Muss mich nur etwas daran gewöhnen, dass ich nun nicht mehr den separaten Cursortasten Block habe. Dadurch ist nämlich auch die Entfern-Taste an eine sehr ungünstige Position gerückt. Aber mit etwas Übung wird das schon werden.

Manchmal meint es der Support auch gut mit einem

Mittwoch, 22. August 2007

Vor einiger Zeit habe ich mir für mein neues Sony Handy ein Bluetooth Headset von Plantronics gekauft. Das Explorerâ„¢ 350 habe ich mir günstig als Neugerät über Ebay bestellt. Als es endlich ankam und ich voller Vorfreude das kleine Ding zum erstenmal an den USB-Port zum aufladen steckte kam die große Enttäuschung: Das Teil wollte sich einfach nicht aufladen. Auch mehrmaliges an- und abstecken brachte keinen Erfolg, obwohl dies als Anmerkung in der Anleitung vermerkt war. Auch ein Ladeversuch mit einem Steckernetzteil eines Bekannten brachte nichts.


Das Plantronics Explorerâ„¢ 350 wird sowohl mit einem USB- als auch mit einem KFZ-Ladekabel geliefert, außerdem ist eine praktische Halterung für Armaturenbrett beigelegt. – Und das alles für unter 40 EUR

Also schickte ich eine Email an den Plantronics-Support. Nach einer kurzen Rückfrage wie mein Fehler genau aussähe und der Übermittlung meines Kaufbelegs als PDF, bekam ich nur 3 Tage später ein komplett neues Gerät zugeschickt. Dieses funktionierte auf Anhieb und ich bin wirklich überaus zufrieden mit dem kleinen Knopf im Ohr, der doch gerade Autofahrten so erleichtert. Besonders die Lautstärke und die Qualität sowohl beim Empfang aus auch bei der Übertragung sind äußerst empfehlenswert und nicht vom normlen Handy zu unterscheiden. Irgendwie hatte ich angenommen, dass Plantronics aber mein altes Gerät zurück haben will. Seither sind nun aber gut drei Monate vergangen und noch immer wollte niemand von mir das defekte Gerät zurück. “Naja, dann schauen wir mal, was wir daraus machen können”, dachte ich mir und habe gerade das Headset auseinander genommen. Ging mit einer spitzen Pinzette ganz einfach. Man muss lediglich die beiden Hälften des Plastikgehäuses aufhebeln. Leider ist mir dabei eine der Haltenasen abgebrochen, dies ist aber nicht weiter schlimm. Ein wenig Klebeband oder Kleber sollte das beheben. Nun lag das Innere diese kleinen Wunderwerks der Technik vor mir. Leider sah ich nur eine Platine und darunter war der Akku zu erahnen. Da ich vermutete, dass einfach etwas mit den Ladekontakten, die den Stecker des Netzteils aufnehmen nicht passte, wollte ich aber hinter die Platine, da diese dort zu finden sind. Meine Vermutung mit dem Kontaktfehler resultiert daraus, dass bei meinem neuen Headset der Stecker solide in der Buchse arretiert. Mein defektes Headset tut dies nicht und der Stecker wollte einfach nicht von selbst in der Buchse bleiben. Leider schaffte ich es nicht die Platine zu lösen, um so an die Buchse zu kommen. Also habe ich einfach etwas an der Platine geruckelt und mit einer Pinzette etwas an den gerade noch zu erahnenden Ladekontakten rumgebogen. Ein kurzer Test ergab folgendes: Jawoll es funktioniert. Schon beim ersten einstecken des Ladekabels bekam ich das gewünschte rote Ladelicht am Gerät und ich denke, dass es nach der vorgeschrieben Ladezeit von 1,5 Stunden dann auch funktionieren sollte. Die beiden schalen halten bei mir sogar trotz Nasenbruch ganz ohne nachträgliches Kleben. Somit bin ich nun dank des netten Supports von Plantronics glücklicher Besitzer von zwei Headsets. Das eine darf nun in Zukunft im Auto bleiben und das zweite wird seinen Dienst in meiner Wohnung verrichten. Ich hoffe mein alter USB-Bluetooth-Dongle kommt mit dem Headset klar, dann kann ich auch bald mit Skype “wireless” telefonieren.

Simpsons – die Brechtsche Fernsehsendung?

Mittwoch, 25. Juli 2007

Bei SPIEGEL ONLINE findet sich derzeit eine Reznsion über das Buch “Die Simpsons und die Philosophie – Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt”. Ich glaub das werd ich mir irgendwann mal näher zu Gemüte führen. Klingt aber sehr unterhaltsam.

Navi zu gewinnen

Freitag, 13. Juli 2007

Rob Vegas verschenkt unter ICHGEBVEGAS.de wie schon erwähnt die von mir gestalteten Mindtime-Sticker. Aber als ob das nicht schon genug währe hat jeder, der ein Foto des Aufklebers auf seinem Fortbewegungsmittel an Rob schickt, die Chance ein echtes Navigationsgerät zu gewinnen. Obwohl ich an der Verlosung nicht teilnehme, lass ich es mir natürlich nicht nehmen selbst auch zwei Bilder beizusteuern.


Auf meinem braven Golf …


… und auf meinem wunderbaren Moleskine Notizbuch

Alle eingesendeten Bilder sind auch in einer Slideshow auf ICHGEBVEGAS.de zu bestaunen.

Ich such da was …

Montag, 19. März 2007

und zwar ien Buchhaltungsprogramm oder wie auch immer man sowas nennt. Bisher verwalte ich meine Kunden und Projekte in einer Access-Datenbank. Jetzt ändern sich aber meine Anforderungen und so wäre das die Möglichkeit mal auf was anderes umzusteigen. Ich stelle mir da eine Lösung mit PHP / MySQl vor die auf meinem Webspace läuft und über Browser gesteuert wird. Was ich brauche: – Datenbank mit Kundendaten (also Kunden-Nr., Firma, Ansprechpartner, Adressdaten) – Projekt-Datenbank wo ich einezelne Projekte Kunden zuweisen kann – Rechnungen als PDF erstellen (wichtig wäre hier, dass ich meinen Briefkopf einbinden kann) – Hohe Sicherheit der Daten!!! – kostenlos muss es sein Was toll wäre: – Automatischer Rechnungsversand via Email an die Kunden – automatische Zeiterfassung – Auflistungen von Jobs für Kunden und allgemein (für die Steuererklärung) Hat da jemand von euch schonmal was in der Art gesehen? Wäre euch für Tipps sehr dankbar. Bisher habe ich nämlich noch nix gefunden

Launch dieterpetri.de

Dienstag, 13. März 2007

dieterpetri.de

Heute – pünktlich zum 68. Geburtstag meines Vaters – geht seine Website www.dieterpetri.de online. Die Seite entstand aus Anlass seiner neuen Veröffentlichung über Franz Joseph Ritter von Buss, einem prominenten Bürger meines Heimatdorfs Zell a.H. Die Seite gibt Auskunft über das Buch und hat natürlich auch eine direkte Bestellmöglichkeit via Amazon. Das Buch habe ich ja auch schon gelayoutet und neben der Website gabs auch noch einen 160×60cm Aufsteller für seine kommende “Lesetour”. Das Buch kann man übrigens HIER kaufen :)

What the f***

Mittwoch, 10. Januar 2007

Gestern ging es mal wieder mit meinem Kulturbeutel-Klub ins Nationaltheater Mannheim. Eine “Junk Opera” wurde angepriesen. Nach einer Vorlage von Wilhelm Busch hieß es. Als wir ins Theater kamen kündeten zahlreiche Schulklassen und Behinderten-Gruppen eine wohl eher jugendlich anmutende Inszenierung von Max und Moritz an. “Naja”, dachte ich mir “wird schon nicht so schlimm werden.” Doch weit gefehlt… Die ersten 40 Minuten waren der Vermutung nach zutreffend. Da hüpften zwei Darsteller wie von der Tarantel gestochen auf der Bühne herum und sangen halb freche halb schiefe Liedchen. Begleited wurde das ganze von drei Musikern der Popakademie Mannheim. Doch als man gerade mit der Schlachtung der Hühner der Witwe Bolte fertig war driftete die ganze Angelegenheit sagen wir mal “etwas” ab.


In einer jungen Oper darf natürlich auch ein Simpsons-Zitat nicht fehlen.

Textzeilen wie “ja unten rum bin ich so empfindsam” läuteten Skurilitäten ein die platter kaum hätten sein können. Hauptakteur des “sexuellen Handlungsstrangs” wurde der Spitz (ja der Hund) der Witwe. Zuerst durfte er sie und später auch einen der Brüder in sehr eindeutigen textlichen Andeutungen “beglücken”. An sich wurde das ganze Stück mehr zur Spielwiese pupertärer Hormon-Achterbahnfahrten. Wenn die Buchvorlage nicht so recht rein passen wollte, wurden die entsprechenden Passagen einfach mal gestrichen. Höhepunkt waren die drei jungen “Käfer”, die an Drahtseilen über die Bühne kurften und sich gegenseitig platt machen sollten.


Blödeleien überall. Max und Moritz als Engel.

Anzumerken bleibt noch, dass der örtliche Schrotthändler wohl Hauptsponsor der Aufführung war. Davon zeugeten die drei verrosteten Kabrios, die nacheinander auf der Bühne ihr Kreise zogen. Alles in allem eher schlecht als recht, aber dank fairen preisen war das zu verschmerzen.

Schlaflos in Rauenberg

Mittwoch, 3. Januar 2007

Habe die letzten beiden Nächte nicht vor 2:30 Uhr die Augen zu bekommen. Mit jedem Lebensjahr mehr scheint es schiweriger zu werden nach kleineren Feiertags-Ausschweifungen wieder in den normalen Alltag rein zu finden. Habe dadurch aber gerstrn Nacht auf arte ein wundervolle Sendung gesehen. “Durch die Nacht mit Julie Delpy und Bela B.” Wirklich sehr unterhaltsam. Auch wenn sich die beiden nicht so gut verstanden haben. Leider gibts davon wohl arte-untypischerweise erstmal keine Wiederholungen. Deshalb hier ein Kurzinfo:(Nehme mir mal einfach die Freiheit den Text von Arte hier zu zitieren) Durch die Nacht mit Julie Delpy und Bela B. Dokumentation, Deutschland 2003, ZDF Regie: Cordula Kablitz-Post

Eine singende Schauspielerin begegnet einem schauspielernden Sänger in der schönsten Stadt der Welt. Julie Delpy, bekannt aus “Before Sunset” und “Before Sunrise” zeigt Bela B., dem Schlagzeuger der legendären deutschen Band “Die Ärzte” Paris. Beide entdecken dabei ihr gemeinsames Interesse für die dunklen Seiten des Lebens und der Kunst. Bela B., Schlagzeuger der legendären deutschen Punkgruppe “Die Ärzte”, hat nun die lang ersehnte Gelegenheit, Paris für sich zu entdecken. Gezeigt wird ihm die “schönste Stadt der Welt” von der französischen Schauspielerin Julie Delpy, die in den Filmen “Before Sunset” und “Before Sunrise” ihr großes Talent für tiefe und unterhaltsame Dialoge auf langen Spaziergängen unter Beweis gestellt hat. Am Abend der Fertigstellung ihres neuesten Kurzfilms holt Bela sie im Schneideraum ab. Sie sehen sich zusammen den Film an und beginnen dann ihren Streifzug durch Paris. Die ersten Stationen dieser Entdeckungsreise sind die Comicbuchläden im Quartier Latin, das Musée Gustave Moreau und die renommierte Brasserie Au Grand Colbert. Die beiden entdecken ihr gemeinsames Interesse für die dunklen Seiten des Lebens und der Kunst. Danach zeigt Julie Bela ein weiteres Stück unverfälschtes Paris, das Bela allein unmöglich entdeckt hätte: Sie besuchen in der Rue du Faubourg Saint Honoré den Showroom von Azzaro und bekommen die neueste, noch streng geheime Kollektion von Haute-Couture-Abendkleidern der Designerin Vanessa Seward – Julies bester Freundin – vorgeführt. Von dort führt ihre Reise in das chinesische Nachtleben von Belleville zu einem Karaoke-Wettbewerb. Natürlich lassen sich die beiden diese Gelegenheit nicht entgehen.