Habe grade auf Viva zum ersten Mal das Video zu diesem Hit aus den 80ern gesehen. Das Lied selbst finde ich schrecklich, aber ich bin fasziniert von der visuellen Idee des Videos. Er werden permanent Ornamente und Filmsequenzen auf den Anzug des Sängers projiziert. Wahnsinn, dass das in den 80ern schon so gut mit der Bluebox funktioniert hat. Ich finde man sollte die Idee mal wieder aufgreifen. hat jemand aktuelle Beispiele für solche Spielereien?
Das Video von Again & Again von Bird & the Bee überzeugt vielleicht nicht unbedingt durch große musikalische Finesse. Meinen Geschmack trifft es jedenfalls nicht unbedingt.
Ich fand aber die Idee faszinierend, das komplette Video auf der Oberfläche eines Macs zu animieren. Besonders das Timing ist sehr gelungen. Ganz großes Lob an den unbekannten Cutter.
Im Büro bin ich derzeit damit beschäftigt ein kleines Werbevideo für eine Produkteinführung zu produzieren. (Zum Produkt gibt’s dann zu gegebener Zeit mehr Infos, da es eigentlich ne ganz coole Sache ist)
Beim Schnitt ist ja neben den Bilder die Musik mit das wichtigste Element, da ich mal wieder eine Low-Budget Produktion zu bewältigen habe können wir uns nicht in den üblichen Royalty free Datenbanken bedienen, sondnern müssen auf gänzlich kostenfreie Musik zurückgreifen. natürlich sollte auch keine GEMA zu entrichten sein.
Foto von Timothy Lloyd
Seit längerem kenne ich Pod Save Audio. Das ist eine ganz nette Datenbank für frei verfügbare Musik.
Bei meiner Rechcherche bin ich allerdings auf eine wirklich grandiose Community gestoßen: ccMixter entstammt aus der gemeinschaft um die Creative Commons Lizenzen und genau diese kommen auch bei ccMixter zum Einsatz. Die Idee hinter der ganzen Sache ist, dass die User primär Sampels in die Plattform einstellen und diese mit den verschiedenen wählbaren Lizenzen versieht. Je nach Lizenzmodell können andere User dann diese Samples verwenden um daraus eigene Mixes zu erstellen, die dann wieder lizenziert werden, daraus entstehen dann Remixe usw.
besonders interessant für unsere Zunft ist, dass es auch viele wirklich brauchbare Tracks gibt, die für die kommerzielle Nutzung in Werbung und Co. zur Verfügung stehen, dazu verlangen die Urheber meist nur ein paar Credits in Form der Erwähnung ihres Namens im neuen Werk.
Alles in allem eine wirklich feine Sache und anders, als bei anderer Gratis-Musik wird hier wert auf Qualität und Aktualität gelegt. Die Tracks klingen frisch und nicht wie aus einer billigen Soundmaschine.
Dieses Jahr starte ich etwas spät in das Festivalgeschehen. Aufs Southside haben wir es dieses Jahr nicht geschafft, bzw. war es uns zu doof auf diese immer ausuferndere Veranstaltung zu gehen.
Mini-Rock-Festival 2008
Dafür gibt es dieses Jahr mal ein neues Festival. Wir gehen vom 22.-23. August auf das Mini Rock Festival in Horb am Neckar. Das ist wie der Name schon sagt eine eher kleinere Geschichte über zwei tage verteilt. Es wird seit ein paar Jahren von Jugendlichen organisiert, was bei mir natürlich Erinnerungen an vergangene Rock am Turm Zeiten weckt. Und allein aus Solidaritätsgründen müssen wir da natürlich hin. Zwei Tage inkl. Parken und Camping kosten auch freundliche 29 EUR und dafür gibt’s Bandes wie Disco Ensemble, Emil Bulls, Blackmail und Madsen zu hören.
Ich freu mich schon richtig drauf, auch weil das seit Langem mal wieder eine richtige Männeraction wird.
Gerade habe ich mal wieder den TV Spot von Areva auf Eurosport gesehen. Das ist mal wieder Werbung die Spaß macht:
Aber irgendwie fiel mir auf, dass ich diesen sehr plastischen Stil schonmal gesehen habe. Ah genau, beim Röyksopp-Video zu “Remind Me”. Uralt aber immer noch eines der besten Videos überhaupt.
Eine kurze Recherche ergab, dass beide Videos aus der Feder der französischen Agentur H5 kommen, von denen anscheinend auch der nette “Transformer” vom Citroen C4 ist, auch wenn der Style hier doch ein völlig anderer ist:
Dann habe ich noch eine etwas typografischere Arbeit von denen gefunden. Der MusicClip für Alex Gophers “The Child” von 1996 ist ganz typographisch gehalten, enthält aber die gleichen dreidimensionalen Kamerafahrten und Animationstempos wie die Clips für Areva und Röyksopp.
Unglaublich aber wahr: Ich habe es nicht geschafft einen Link zu einer Website von H5 zu finden.
Der klysi war so nett die Recherche für mich zu übernehmen. Hier der wirklich simple Link zur H5 Website mit vielen schönen Arbeitsbeispielen und diversen Videos für Massive Attack etc…
Gerade habe ich Southpark bei MTV gesehen. Es ging teilweise um eine chinesische Sängerin, die bekannte Schnulzen covert. Hier ein Ausschnitt (leider ist die Qualität mehr als mies:) Am Ende der Folge gabs dann einen Link, der auf die Website von Wing verwies. Ich ging davon aus, dass das ein Witz sei, gab aber trotzdem mal die URL ein. Und haltet euch fest. Die Sängerin Wing gibt’s echt. Und zwar hier! Ich habe euch gleich mal zur Demoseite geleitet. Die Frau hat tatsächlich schon 14 CDs aufgenommen. Darunter auch Schmankerl von AC/DC. Aber seht selbst: Leider ist das Video ne Verarsche, aber der Song ist tatsächlich von Wing gesungen und der Midi-Sound ist auch bittere Wahrheit. Sweet sick world!!!
Das Video mit Dave Grohl und Jack Black, das man einfach mal gesehen haben muss. Man munkelt die Szenen im Motel-Zimmer wären nicht wirklich gespielt (aber man hofft es zumindest irgendwie)… ROCK ON!!!! BTW: Bei YouTube kann man sich jetzt die Farbe des Players aussuchen. Coole Sache das, aber noch Verbesserungsfähig.
Anywhere.FM ist ein neuer Online-Service, der es seinen Nutzern ermöglicht ihre komplette Musiksammlung (ja wirklich die komplette, bisher gibt es keine Volumenbegrenzung) hochzuladen und sie so von jeden Browser aus irgendwo auf diesem Planeten zu hören. Die otpische Anlehnung an iTunes ist nicht ganz zufällig. Anywhere.FM bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die bekannte Desktop-Applikation. Man kann Playlisten anlegen, die eigen Sammlung nach Interpreten oder Titeln sortieren lassen, suchen, Zufallswiedergabe etc. Außerdem gibt es kein kleines Zusatzplugin das es ermöglicht die gesammte iTunes Bibliothek an Anywhere.FM zu schicken. Leider geht dies etwas langsam von statten. Zumindest kommt mir dies so vor. Andere Bibliotheken wie die vn Winamp oder Windows MediaPlayer werden derzeit noch nicht unterstützt. Jedoch kann man auch sehr simpel ganze Alben selbst uploaden. Der besondere Clou an Anywhere.FM ist aber, dass man seine Sammlung mit anderen teilen können soll. So ist es anscheinend möglich Lieder von Freunden auch anzuhören. Der Sinn dahinter soll sein, dass man ganz SocialNetwork mässig neue Leute und vor allem neue Musik kennen lernt. Ich bin mal gespannt was die GEMA zu so viel “Freundschaft” sagen wird. Ich werde Anywhere.FM jetzt erstmal ausgiebig testen und dann meine Erfahrungen nochmals hier posten. Hier könnt ihr euch einen kostenlosen Account bei Anywhere.FM holen
Ich liebe diese Sin City Optik des Videos und der Song hat einfach abartige Energie. Ganu das richtige an so nem regnerischen Tag wie heute um wieder zu Kräften zu kommen. Timbaland hat übrigens auch ne ganz coole Website
Meisterregiesseur der Musicvideos Michel Gondry spielt bei diesem Glanzstück gekonnt mit dem graphischen Mittel der Rekursion. Ich finde es faszinierend wie er die digital vervielfältigten Bilder immer wieder in die Realität zurück führt.