Einer vom Deutschlands prominentesten Bloggern verkauft sein Weblog auf Ebay. Die Versteigerung ist erst wenige Tage am Laufen und schon ist der Verkaufspreis auf über 20.000 EUR gesprungen.
Ich bin gespannt wie sehr der Preis noch steigen wird. Die Auktion läuft noch bis zum 15.1.09.
Simplify Media ist eine kleine Applikation, die es plattformübergreifend ermöglicht Musik zu teilen. Das Tool, das für Windows, Mac, Linux und sogar das iPhone vorliegt macht den eigenen Rechner zu einer Art Streaming-Server.
Simplify Media
Das Tolle an der Sache ist, dass es nicht nur einfach den Musikordner auf der eigenen Festplatte ausliest. Es kann auch die Libraries von iTunes und WinAmp an die Freunde verteilen. So kann man z.B. in iTunes ganz einfach auf die Inhalte der anderen Nutzer zugreifen.
Zwei Schönheitsfehler hat jedoch das Spielzeug: Man kann leider nur 30 Freunde in seine Kontaktliste aufnehmen. Alle anderen Nutzer sehen dafür dann aber auch nicht welche Musik man teilt. Also ist die Privatsphäre halbwegs gewahrt.
Das größere Manko ist aber, dass der Hostrechner, auf den man zugreifen möchte eingeschaltet und mit dem Internet verbunden sein muss, da sonst der Zugriff auf die lokalen Daten des Users nicht erfolgen kann. man kann halt nicht alles haben
Mein Fazit: Super Spielzeug zum zeit verbraten und neue Musik konsumieren, wenn auch der Download der gestreamten Daten nicht funktioniert.
IKEA rührt auf allen Kanälen kräftig die Werbetrommel für den neuen Katalog, der ab September verteilt wird.
Neben den üblichen TV-Spots gibt es eine sehr Big Brother mäßige Website Namens warte-bis-september.de. Hier kann man dem lustige Nils zuschauen, wie er in seiner ziemlich leeren Einzimmerwohnung rumlungert. Man kann mit Nils Kontakt aufnehmen. Per Email, Twitter oder sogar in der Bude anrufen. Was etwas nervig ist, da zu später Stunde permanent das nervige Bimmeln des Telefons zu hören ist und Nils auch nicht mehr wirklich ran geht. Da hat sich IKEA wohl weniger Zuspruch erhofft gehabt.
Nils beim spielen (Quelle: Warte-bis-September.de)
Ich denke mal die Auflösung der Aktion wird sein, dass Nils seine neuen Möbel aus dem neuen Katalog live aufbauen wird und damit ist dann Feierabend. Im Moment kann man schon erste Ansätze dafür erkennen, da der nette Protagonist schon mit Klebeband erste Möbelumrisse an die Wände gepappt hat. ich könnte ja wetten, dass der Typ sonst auch angestellter in nem IKEA ist und sich wie blöd gefreut hat, beim Casting der Agentur gewonnen zu haben. Jetzt wird er sich wohl nicht mehr so freuen
Der ADC präsentiert hier einen kleinen Leitfaden für junge Bewerber im Agenturumfeld. Neben Adressen angesagter Agenturen finden sich diverse Zitate der “dicken Agenturfische” zum Thema Vorstellungsgespräch, Erstkontakt und Mappen.
Geschmückt wird das ganze mit hübschen Illustrationen im Monty Python Stil.
Für die Frischlinge in der Branche unbedingt empfehlenswert, aber auch für die alten Häschen ganz interessant: http://www.himmel-oder-hoelle.com/
Das Smashing Magazine stellt 30 wundervolle WordPress Themes vor. Teilweise sind wirklich ausgefallene Sachen dabei. Beim Durchschauen hab ich beschlossen, dass ich dringend auch mal so ein tolles Spaltenlayout mit vielen, vielen lustigen Infoschnippselboxen bauen sollte. Überdimensionierte Header wären auch mal wieder toll, wenn auch aus Usability-Gründen eher sinnfrei.
Hier übrigens mein Lieblings-Theme:
Infinity: A Free WordPress Theme - wirklich eine verzaubernde Illu im Header
Erwin Olaf ist ein Niederländischer Photograph und Filmer mit einem sehr besondern Sinn für Ästhetik.
Seine verzaubernden Werke werden in einem sehr tricky aber schlichten Flash-Portfolio präsentiert.
UNIQLOCK ist wohl die derzeit kreativste Art und Weise die aktuelle Zeit zu visualisieren. Die Flashsite mischt dabei eine typographisch sehr nüchterne, aber straighte Zeitanzeige mit wechselnden Clips japanischer Tänzerinnen.
Hinter dieser wundervollen Flash-Website steckt das japanische Modelabel UNIQLO. Und die Tänzerinnen präsentieren natürlich Shirts der Marke. – Werbung kann eben auch manchmal Kunst sein
Die wunderbare Musik im Hintergrund stammt übrigens von dem wundervollen Projekt Fanatstic Plastic Machine.
Herzlichen Glückwunsch! Fabelhaft! Alles richtig! Aber jetzt können Sie es ja zugeben: Sie sind Arzt, oder? Egal ob mit oder ohne hippokratischen Eid, wir bescheinigen Ihnen, dass Sie das Zeug zum Halbgott in Weiß haben. Wer in Ihrer Nähe umkippt, hat gute Chancen auf schnelle Rettung.
Sevenload strahlt vermutlich in Kooperation mit der ARD ab dem 25. August alte Folgen der Daily Soap “Verbotene Liebe” aus. Wenn man dem Trailer (unten) glauben darf. Handelt es sich dabei tatsächlich um die allerersten Folgen der Show, die seit Januar 1995 in der ARD läuft.
Ich bin wirklich überrascht wie weit man es heutzutage mit der Zweitverwertung treiben kann. Ich frage mich nur, was die Privatsender zu dieser Aktion sagen werden, wo doch schon die eigenen Webangebote der Öffentlich-Rechtlichen unter Kritik stehen.
Im Büro bin ich derzeit damit beschäftigt ein kleines Werbevideo für eine Produkteinführung zu produzieren. (Zum Produkt gibt’s dann zu gegebener Zeit mehr Infos, da es eigentlich ne ganz coole Sache ist)
Beim Schnitt ist ja neben den Bilder die Musik mit das wichtigste Element, da ich mal wieder eine Low-Budget Produktion zu bewältigen habe können wir uns nicht in den üblichen Royalty free Datenbanken bedienen, sondnern müssen auf gänzlich kostenfreie Musik zurückgreifen. natürlich sollte auch keine GEMA zu entrichten sein.
Foto von Timothy Lloyd
Seit längerem kenne ich Pod Save Audio. Das ist eine ganz nette Datenbank für frei verfügbare Musik.
Bei meiner Rechcherche bin ich allerdings auf eine wirklich grandiose Community gestoßen: ccMixter entstammt aus der gemeinschaft um die Creative Commons Lizenzen und genau diese kommen auch bei ccMixter zum Einsatz. Die Idee hinter der ganzen Sache ist, dass die User primär Sampels in die Plattform einstellen und diese mit den verschiedenen wählbaren Lizenzen versieht. Je nach Lizenzmodell können andere User dann diese Samples verwenden um daraus eigene Mixes zu erstellen, die dann wieder lizenziert werden, daraus entstehen dann Remixe usw.
besonders interessant für unsere Zunft ist, dass es auch viele wirklich brauchbare Tracks gibt, die für die kommerzielle Nutzung in Werbung und Co. zur Verfügung stehen, dazu verlangen die Urheber meist nur ein paar Credits in Form der Erwähnung ihres Namens im neuen Werk.
Alles in allem eine wirklich feine Sache und anders, als bei anderer Gratis-Musik wird hier wert auf Qualität und Aktualität gelegt. Die Tracks klingen frisch und nicht wie aus einer billigen Soundmaschine.